Potenzmittel Cialis zur Impotenz Behandlung

Cialis ist eines der weltweit wohl am häufigsten verwendeten Medikamente, welche zur Impotenz-Behandlung sowie zur Stärkung der Erektion dienen. Unter dem Handelsnamen Cialis erschien das Präparat erstmals 2003 auf dem europäischen Markt und ist seitdem in europäischen Apotheken erhältlich. Entwickelt wurde es von den beiden amerikanischen Unternehmen Eli Lilly sowie Icos. Außerhalb von Europa ist Cialis noch in den USA, Australien und Neuseeland erhältlich.

Was ist Cialis

Cialis hat eine ähnliche Wirkung wie Viagra. Allerdings wird sein Effekt deutlich schneller erzielt, wobei es sechsmal länger anhält. Damit hält die Wirkung von Cialis über einen Tag hinweg an. Bei der Behandlung einer erektilen Dysfunktion eröffnet diese Tatsache neue Möglichkeiten und bietet betroffenen Patienten ein normales Sexualleben. Damit stellt Cialis für europaweit rund 31 Millionen Männern, welche unter einer erektilen Dysfunktion leiden, ein Mittel zur Lösung ihrer Probleme dar. Cialis wichtigste Eigenschaft ist somit für 36 Stunden die Fähigkeit des Patienten, eine Erektion zu bekommen, wiederherzustellen. Erwähnenswert dazu ist, die Erektion entsteht einzig bei sexueller Stimulanz. Daher brauchen Pärchen weder ihre sexuellen Beziehungen zu planen noch auf alltägliche Aktivitäten verzichten. So ist es zum Beispiel möglich, am Morgen eine Tablette einzunehmen, wenn am Abend eine Verabredung stattfinden soll. Forschungen haben gezeigt, dass die Wirkung von Cialis in keiner Abhängigkeit zu Nahrungsmitteln und Alkoholkonsum steht. Dadurch entsteht für viele Patienten ein weiterer Vorteil, fällt die Wahl auf das Medikament Cialis. Trotzdem ist darauf hinzuweisen, Alkohol in großen Mengen wirkt sich ohnehin schon negativ auf die männliche Erektion aus. Außerdem gilt Alkoholmissbrauch als ursächlich für Erektionsstörungen.

Cialis ist als Potenzmittel in der Lage vielen Patienten dabei zu helfen, den Zeitpunkt für sexuelle Beziehungen frei zu wählen sowie Potenzprobleme in den Griff zu bekommen. Probleme, an denen weltweit rund 150 Millionen Betroffene leiden. Laut Fachleuten hilft die Anwendung von Cialis bei der Lösung dieser Probleme und ermöglicht dem Patienten das Führen eines normalen Sexuallebens. Zweifellos bewegt dieses hocheffektive Medikament viele Betroffene dazu, eine Behandlung mit Cialis zu beginnen.

Seit der Markteinführung hat Cialis eine Vielzahl von Studien hinter sich bringen müssen. Zum Beispiel beschäftigte sich eine davon mit unterschiedlich schweren Erektionsstörungen von 1112 erwachsenen Männern im Alter zwischen 22 bis 82 Jahren. Dabei bewies Cialis seine hohe Wirksamkeit unabhängig vom Alter des Patienten. Inzwischen fanden mehr als 60 klinische Studien mit rund 4000 Teilnehmern statt, welche neben der Wirksamkeit ebenfalls die Sicherheit nachwiesen. Außerdem wurde festgestellt, Cialis verbessert das Sexualleben bei Krebspatienten mit entfernter Vorsteherdrüse, bei der Impotenz Behandlung. Ergebnisse eines klinischen Experimentes bestätigen dies. Berichtet wurde davon während einer Konferenz von Sexualwissenschaftlern in Denver. Darüber hinaus belegen zahlreiche weltweit erlangte klinische Erfahrungen Wirksamkeit sowie Sicherheit von Cialis.

Cialis chemisch betrachtet

Cialis zählt sich zugehörig zu einer Klasse von Inhibitoren des Enzyms Phosphodiesterase-V. Damit beruht die Wirkung von Cialis auf der selektiven sowie erfolgreichen Reduzierung der Phosphodiesterase-V. So wird erreicht, dass sich im Geschlechtsorgan die glatten Muskelzellen entspannen einhergehend mit einer Steigerung der Blutströmung. Bisher ist Cialis somit alleiniger Inhibitor der Phosphodiesterase-V, dem es gelingt, die Fähigkeit einer Erektion innerhalb von 36 Stunden zu stärken. Wie bei allen Medikamenten dieser Art ist es strengstens zu unterlassen, diese zusammen mit Nitriten, welche bei der Behandlung von kardiovaskulären Erkrankungen zum Einsatz kommen, einzunehmen. Bei strenger Betrachtung von Gründen für und gegen therapeutischen Maßnahmen bei der Behandlung von Patienten, welche wegen Diabetes oder Herzkreislauferkrankungen unter einer erektilen Dysfunktion leiden, lässt sich der Wirkstoff von Cialis (Tadalafil) sehr erfolgversprechend bei Betroffenen mit schweren begleitenden körperlichen Pathologien einsetzen.

Cialis Anwendung

Der in Cialis enthaltene Wirkstoff Tadalafil findet auch außerhalb von Impotenz-Therapien Anwendung. So wird es zum Beispiel unter dem Handelsnamen Adcirca bei der Behandlung von PAH, der Pulmonal-arteriellen Hypertonie, eingesetzt. Tadalafil übt dabei eine erweiternde Wirkung auf die Lungenarterien aus. Außerdem verbessert Adcirca bei körperlichen Belastungen die Ausdauer. Dies gelingt, weil das Enzym Phosphodiesterase-V in den glattmuskulären Bereichen der Lunge außerordentlich aktiv ist. Weiterhin tritt die gesteigerte Aktivität in den Schwellkörper und dem Myokard der rechten Herzkammer auf. Deshalb zählt die Anwendung von Adcirca zu den wirksamsten Behandlungsmethoden bei PAH. Unter klinischen Bedingungen gibt es für die Behandlung mindestens zwei wichtige Argumente. Zum einen wird damit, ohne die Gefahr eines gefährlichen Kollapses im Blutkreislauf, der Blutdruck im Lungenkreislauf gesenkt und zum anderen regt Tadalafil die Aktivität in der rechts liegenden Herzkammer an. Ein weiterer Vorteil ist die Anwendung in Tablettenform.

Wenn der ständige Druck der Prostata auf die Harnröhre Erektionsstörungen auslöst, reduzieren Phosphodiesterase-V-Hämmer wie Cialis die klinischen Krankheitszeichen einer gutartigen Vergrößerung der Vorsteherdrüse. Der Cialis Wirkstoff Tadalafil ist für die Prostata-Therapie zugelassen. So kann es bei der Behandlung einer gutartigen Vorsteherdrüse genutzt oder auch bei vorhandenen Erektionsstörungen helfen. Ohne einer vorherigen ärztlichen Untersuchung und Überwachung eines stark gesengten arteriellen Blutdrucks, sollte dabei Tadalafil nicht mit Alpha-Blockern kombiniert werden. Außerdem treten bei der Nutzung von Cialis im Vergleich mit den chirurgischen Methoden weniger Nebenwirkungen und Risiken auf. Aus diesem Grund sind viele Patienten dazu geneigt, eher medikamentöse Behandlungsmethoden zu wählen.

Die Einnahme von Cialis

Die Unfähigkeit eine Erektion zu erreichen oder aufrechterhalten zu können, die für den Geschlechtsakt ausreicht, ist per Definition eine erektile Dysfunktion. Über eine erektile Dysfunktion wird gesprochen, wenn es dem Patienten im Laufe von drei Monaten oder mehr nicht gelingt, eine Erektion zu erreichen. Es konnte der Nachweis erbracht werden, dass Erektionsstörungen, besonders bei älteren Betroffenen, mit einer Vielzahl an Faktoren zusammenhängen. Diesen sogenannten Risikofaktoren sind zum Beispiel Alter, Atherosklerose, Diabetes, Übergewicht, arterielle Hypertonie, Alkoholmissbrauch, Depressionen und Bewegungsmangel zugehörig. Die Massachusetts-Studie zur Alterung beim Mann besagt, dass Diabetes als einer der Hauptfaktoren gilt, welcher für die Entwicklung einer erektilen Dysfunktion verantwortlich ist. So wurde bei 35 bis 70 Prozent der an Diabetes erkrankten eine Erektionsstörung festgestellt. Häufig warnen Erektionsprobleme vor der ischämischen Herzkrankheit oder Atherosklerose. Bedingt ist der Zusammenhang zischen Begleiterkrankungen und den Erektionsstörungen durch Schädigungen an den Blutgefäßen.

Für die Behandlung einer erektilen Dysfunktion verschreiben Ärzte oft PDE-5-Inhibitoren. Zugelassen sind dafür in Deutschland drei PDE-5-Inhibitoren, welche sich in der Pharmakokinetik deutlich unterscheiden. Dies sind Tadalafil (Cialis), Sildenafil (Viagra) und Vardenafil. So liegt die Halbwertszeit von Vardenafil sowie Sildenafil bei vier Stunden, die Halbwertszeit von Tadalafil liegt mit 17,5 Stunden deutlich darüber.

Als tägliche Dosis des Wirkstoffs werden 20 mg Tadalafil empfohlen. In dieser Dosierung dann nicht mehr als einmal am Tag. Da Cialis 20mg aber 36 Stunden wirkt, lohnt sich eine tägliche Einnahme nicht. Demnach sollten immer mindestens 36 Stunden zwischen jeder Einnahme von Cialis 20mg liegen.

Wurde die Dosierung falsch gewählt, bleibt jedes Medikament wirkungslos. Die Wirkstärken in denen Cialis hergestellt wird sind 2,5 mg, 5 mg, 10 mg und 20 mg. Es ist aber auf jeden Fall davon abzuraten, die Dosierung eigenmächtig ohne ärztlichen Rat vorzunehmen. Um herauszubekommen welche Dosierung, die passende ist, ist eine ärztliche Beratung unabdingbar. Eine unkontrollierte Einnahme ist vor allem schädlich, weil Tadalafil die Blutgefäße erweitert. Aus diesem Grund darf es zum Beispiel nicht gemeinsam mit Nitriten benutzt werden. In der Folge findet eine zu starke Erweiterung der Blutgefäße statt, was den Blutdruck senkt und der Auslöser für eine Ohnmacht sein kann. Auf keinen Fall dürfen gefäßerweiternde Arzneimittel mit Cialis zusammen eingenommen werden, weil es sonst zu lebensbedrohlichen Cialis Nebenwirkungen kommen kann. Bleibt die erwartete Wirkung aus ist es nicht ratsam die Dosis eigensinnig zu erhöhen. Besser ist es die Dosierung des Arztes zu befolgen. Denn ohne Erfolg Potenzmittel einzunehmen kann unangenehme Folgen haben. Meist liegt dann die Ursache der Potenzstörung woanders oder es sind andere Therapien erforderlich. Wenn die entsprechende Lust verspürt wird, verspricht die Einnahme von Cialis dank der 36 Stunden Wirkzeit viele Liebesakte.

Einschränkungen bei der Einnahme von Cialis mit anderen Lebensmitteln gibt es keine. Sowohl Patient als auch Partner brauchen ihre Gewohnheiten nicht zu verändern. Eingenommen werden kann Cialis mit oder ohne Mahlzeiten. Einzig bei fettreichen Mahlzeiten können den Eintritt der Wirkung ein wenig verzögern. Dabei setzt diese bei einem Teil der Patienten schon nach 16 Minuten ein. Allerdings muss sich die Mehrzahl der Anwender 30 Minuten gedulden. Wichtig ist aber darauf zu achten, ohne sexuelle Erregung oder Stimulation tritt keine Wirkung ein.

Da das Potenzmittel im Körper nicht eingelagert wird, steht einer regelmäßigen Einnahme nichts im Wege. Untersuchungen haben bestätigt, die Cialis-Einnahme fördert nicht nur die Erektionsfähigkeit. Es kann ebenfalls gegen Symptome im Bereich des unteren Harntraktes angewendet werden. Somit zum Beispiel bei der Behandlung einer Prostatahyperlapsie.

Ebenfalls sehr interessant ist eine Untersuchung über die einmal tägliche Einnahme von 5 mg Cialis, welche außerdem die Qualität des partnerlichen Sexuallebens betrachtet. Zur primären Bewertung gab es in dieser Untersuchung vier Kriterien. Das Profil des Liebesaktes, eine Beschreibung der Qualität des Sexuallebens mittels Fragebogen, der International Index of Erectile Function kurz IIEF und Unterschiede der Erektionsfähigkeit vor sowie nach der Einnahme des Potenzmittels. Zunächst wurden die Testpersonen in zwei Gruppen aufgeteilt. Während in der einen Gruppe Placebos zum Einsatz kamen, bekamen die Probanden in der anderen Gruppe über 12 Wochen hinweg einmal täglich 5 mg Cialis verabreicht. So wurden über den gesamten Zeitraum der Untersuchung eine Vielzahl an Daten von den teilnehmenden Paaren gesammelt. Im Gegensatz zu den Placebo-Probanden waren die Cialis-Anwender überzeugt, eine Verbesserung der Erektion festgestellt zu haben. Darüber hinaus ließ sich die höhere Qualität des Sexuallebens der Cialis-Paare gegenüber den Placebo-Anwendern feststellen.

Wirkungsdauer von Cialis

Im Vergleich zu anderen verschreibungspflichtigen Potenzmitteln setzt die Wirkung von Cialis sehr schnell ein. Für gewöhnlich schon innerhalb einer halben Stunde. Nach der Einnahme dauert die Wirkung von Cialis im Allgemeinen bis zu 36 Stunden an. Dies lässt Cialis zum am häufigsten verschriebenen Potenzmittel werden und hat sich damit den umgangssprachlichen Namen Wochenendpille redlich verdient. Der Betroffene kann sich über das Spüren der potenzsteigernden Wirkung des Präparats selbst am Sonntagmorgen noch erfreuen, obwohl die Cialis-Einnahme bereits am Freitagabend erfolgte. Damit schafft Cialis großen Freiraum für Spontanität. Außerdem entfällt das Gedankenmachen über den Zeitpunkt der Einnahme. So konnte es Cialis in den vergangenen Jahren gelingen Konkurrent Viagra vom ersten Platz zu vertreiben. Die überzeugenden Eigenschaften, wie zum Beispiel die lange Wirkzeit bei weniger Nebenwirkungen, veranlasste viele Patienten auf Cialis umzusteigen.

Am häufigsten wird Cialis bei unmittelbarem Bedarf eingenommen. Dabei sind sich Ärzte und Betroffene einig, die vom Hersteller angegebene Wirkungszeit kürzer bemessen ist, als sie sich in der Realität erweist. Die hohen Dosierungen 10 mg oder 20 mg wirken bei den Meisten Patienten häufig länger. Oftmals behält das Medikament sogar 48 Stunden lang seine Wirksamkeit. Dies ist aber nicht in jedem Fall positiv. Bei bestimmten Erkrankungen ist eine zu lange Wirkungszeit eher unerwünscht. Das trifft in erste Linie auf Leber- oder Nierenfunktionsstörungen zu. In diesem Fall ist es unbedingt notwendig vor der Einnahme den jeweiligen Facharzt zu konsultieren, um eine Überdosierung zu auszuschließen.

Auf der anderen Seite existieren bestimmten Medikamente, welche die Wirkungsdauer von Cialis verkürzen oder beeinträchtigen. Ein Grund dafür ist zum Beispiel, dass Tadalafil überwiegend in der Leber metabolisiert wird. So können Medikamente zur Hemmung von CYP3A4-Enzymen die Halbwertzeit des Potenzmittels deutlich reduzieren.

Die Dosierung von Cialis

Cialis Tabletten sind gelblich eingefärbt, haben die Form einer Mandel, mit einem Film überzogen und in den Dosen 2,5, 5, 10 sowie 20 mg erhältlich.

Bei den meisten Betroffenen beträgt die anfangs empfohlene Dosis von Cialis bei Bedarf gegen eine erektile Dysfunktion 10 mg. Die Einnahme des Medikaments erfolgt, wenn sexuelle Aktivitäten zu erwarten sind. Je nach Verträglichkeit und Wirkung kann die verabreichte Dosis auf 20 mg erhöht oder bis auf 25 mg gesenkt werden. Für den Großteil der Patienten ist es empfohlen, höchsten einmal am Tag Cialis zu verwenden. In diesen Dosierungen zeigte Cialis, bei der Einnahme nach Bedarf, innerhalb von 36 Stunden die Verbesserung der Erektionsfähigkeit.

Bei der täglichen Cialis Einnahme bei der Behandlung von erektilen Dysfunktionen beträgt die anfänglich empfohlene Dosis 2,5 mg. In diesem Fall wird das Medikament täglich immer zur gleichen Zeit eingenommen. Dabei findet der Zeitpunkt sexueller Aktivitäten keine Berücksichtigung. Auch hier kann die Dosierung je nach der persönlichen Verträglichkeit oder Wirkung angepasst werden. Dies allerdings bis höchstens 5 mg.

Kommt Cialis bei der Therapie einer Prostatahyerplasie zum Einsatz, wird in der Regel die tägliche Einnahme von einer Tablette Cialis 5 mg verordnet. Wobei diese immer zur gleichen Zeit eingenommen werden sollte.